Bei der Vorbereitung der Kreistagssitzung fühlte sich unsere junge Fraktion vor eine Vielzahl an Problemen beim Verständnis des Haushaltes gestellt. Durch die Fachsprache, die im Haushaltsplan genutzt wird, ist der Haushalt naturgemäß für einen ungeübten Betrachter schwer zu verstehen.
Da sich die Piratenpartei in ihren Grundwerten für mehr politische Transparenz und Bürgernähe einsetzt, ist eine verständlichere Darstellung des Haushalts für die Bürger das oberste Ziel. Hierzu hat sich ein Squad, so nennt sich eine temporäre Arbeitsgruppe der PIRATEN, gebildet und sich dieses Themas angenommen.
Im den folgenden Seiten findet ihr das Ergebnis dieser Arbeit. Für Nachfragen stehen wir natürlich weiterhin gerne persönlich oder per Mail zur Verfügung.
Der Haushaltsplan des Kreises Offenbach wird jedes Jahr von der Verwaltung bzw. vom Kämmerer erarbeitet und vom Kreistag gegebenenfalls mit Änderungen beschlossen. Das Regierungspräsidium Darmstadt muss den Haushaltsplan bzw. das Haushaltssicherungskonzept genehmigen und kann bei der gegebenen hohen Verschuldung Auflagen festlegen.
Der Haushaltsplan verwendet eine Art der doppelten Buchführung, Doppik und die sogenannte 3-Komponenten-Rechnung bei der der Plan in Ergebnisrechnung, Vermögensrechnung und Finanzrechnung aufgeteilt wird. Für ein Verständnis der Ausgaben (Aufwendungen) und Einnahmen (Erträgen) ist vor allem die Ergebnisrechnung interessant.

Die Offenbacher Kreispiraten schickten Anfang August 2011 einen Offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten, welche ihre Wahlkreise im Kreis Offenbach haben, in dem sie Bundestagsabgeordneten aufriefen, den Gesetzentwurf des „Gesetzes zur Sicherung vorhandener Verkehrsdaten und Gewährleistung von Bestandsdatenauskünften im Internet“ abzulehnen.
Nachdem die Bundestagsabgeordnete Uta Zapf (SPD) bereits wenige Tage später auf den offenen Brief antwortete, erhielt der Kreisverband Offenbach-Land am 20. Oktober die Antwort vom Abgeordneten und stellv. Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Bundestag, Dr. Heinrich Kolb: