Offizielle Pressemitteilungen der Piratenpartei Offenbach-Land
Der Kreisverband Offenbach der Piratenpartei setzt sich aktiv für ein einheitliches Nachtflugverbot im Rhein-Main-Gebiet ein und sammelt die kommenden zwei Wochen auf Infoständen in Offenbach und Seligenstadt Unterstützerunterschriften gegen Nachtflug und für die Begrenzung und eine gerechte Belastung des Luftverkehrs.
Die neue Landebahn wurde ursprünglich unter der Prmisse genehmigt das Nachtflugverbot aufrechtzuhalten. Der jetzige Schachzug der Initiative ktiver Schallschutz durch ein verändertes Anflugverfahren eile zu ntlasten und auf geringer besiedelte Gebiete zu verlagern soll die im ositiven und egative betroffenen Gemeinden gegeneinander ausspielen und wird im Ergebnis dazu führen insgesamt mehr Tag- Nachtlüge durchführen zu können. Die Piratenpartei fordert daher alle Gemeinden und Bürger auf sich generell für eine Lärmreduzierung im gesamten Kreis einzusetzen
"Es ist fünf vor zwölf", teilt David Lauber, Vorstandsmitglied im Kreis, mit "Wenn wir und damit meine ich alle Gemeinden und deren Bürger jetzt nicht aktiv werden, wird es für alle lauter!". Jeder hat die Möglichkeit sich auf einem der Infostände mit seiner Unterschrift de, initiiert vom Arbeitskreis Fluglärm Mainz-Lerchenberg, anzuschließen. Wer keine Zeit findet vorbeizukommen kann die Unterschriftenliste auch kreispiraten-of.de und selbst auf Unterschriftenjagd gehen.
Der Kreisverband Offenbach-Land der Piratenpartei richtet sich mit einem offenen Brief rund um das Planungsverfahren der veränderten Anflugrouten an Rodgaus Bürgermeister Hoffmann und die Stadtverordneten und fordert diese zu weiterem Handeln auf.
Sehr geehrter Herr Hoffmann,
sehr geehrte Stadtverordneten,
die Entwicklung rund um die Planung des veränderten Anflugverfahrens in der jüngsten Vergangenheit und der öffentliche Umgang des Magistrats, im Speziellen durch Bürgermeister Hoffmann, mit diesem Thema stimmt uns und die Rodgauer Bürger misstrauisch.
Rodgau und insbesondere der Ortsteil Weiskirchen sind durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der A3, eine der stärkst befahrenen Bundesautobahnen, und der Bundesstraße 45 bereits jetzt einer hohen Lärmbelästigung ausgesetzt.
Es kann nicht geduldet werden, auch nicht erstmal nur testweise, die Rodgauer Bürger einer noch höheren Belastung auszusetzen. Auch wenn mit dem Ortsteil Weiskirchen primär erstmal nur ein kleiner Teil Rodgaus direkt betroffen ist, wird die Belastung für ganz Rodgau zunehmen. Deshalb fordern wir Sie auf, sich für ALLE Bürger einzusetzen und sich mit den mitbetroffenen Nachbargemeinden Obertshausen, Hainburg, Heusenstamm und Seligenstadt zu solidarisieren und gemeinsam frühzeitig gegen eine Änderung des Anflugverfahrens vorzugehen.
Die angepriesene regionale Entlastung ist Augenwischerei und beim genaueren Hinsehen nur eine Umverteilung des Lärms auf die bisher weniger betroffenen Regionen. Gerade Rodgau mit seiner sehr guten, großstädtischen Infrastruktur und des trotzdessen ländlichen Charakters konnte in der Vergangenheit bei potentiellen Zuwanderern oft damit Punkten, eben durch Fluglärm im Vergleich zu anderen Regionen in Rhein-Main relativ wenig belastet worden zu sein. Bitte halten Sie diesen Status aufrecht und damit gesamt Rodgau für mögliche zukünftige Einwohner weiterhin attraktiv.
Eine klare Positionierung der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats gegen eine Änderung der Anflugroute sind zum Schutze der Bürger unabdingbar und bei diesem Thema längst überfällig. Sprechen Sie sich klar für die Interessen der Bürger und für ein ruhiges Rodgau aus.
Vor dem Hintergrund der frühzeitigen Abwehr von weiteren Belastungen für Rodgau fordern wir Sie, die Stadtverordneten, auf, sich wie die Städte Mainz, Flörsheim und Offenbach auch für die Aufrechterhaltung des Nachtflugverbotes einzusetzen.
Schließen Sie sich der von Bürgerinitiativen und der Bundesvereinigung gegen Fluglärm unterstützten Unterschriftensammlung des Arbeitskreises Fluglärm Mainz-Lerchenberg gegen die Änderung des Nachtflugverbots (§29b Luftverkehrsgesetz) an und setzen Sie mit Auslegung der Unterschriftslisten aktiv ein Zeichen zum Wohl der Rodgauer Bürger!
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand der Piratenpartei Offenbach-Land
Heute hatten die Bürgerinnen und Bürger die Zukunft Rodgaus, genauer die Entscheidung darüber ob es mit oder ohne Michael Schüßler weiter gehen soll, selbst in der Hand. Beim Bürgerentscheid durften sie heute mit "Ja" oder "Nein", für oder gegen die Abschaffung der zweiten Stadtratsstelle in Rodgau stimmen.