Pressemitteilungen

Offizielle Pressemitteilungen der Piratenpartei Offenbach-Land

Fünf vor Fluglärm - Maßnahmenkatalog der Piratenpartei zur Reduzierung der Fluglärmbelastung im Rhein-Main-Gebiet

Piratenpartei sammelt auf Infoständen Unterschriften für ein einheitliches Nachtflugverbot
 

Der Kreisverband Offenbach der Piratenpartei setzt sich aktiv für ein einheitliches Nachtflugverbot im Rhein-Main-Gebiet ein und sammelt die kommenden zwei Wochen auf Infoständen in Offenbach und Seligenstadt Unterstützerunterschriften gegen Nachtflug und für die Begrenzung und eine gerechte Belastung des Luftverkehrs.

Die neue Landebahn wurde ursprünglich unter der Prämisse genehmigt, das Nachtflugverbot aufrechtzuerhalten. Der jetzige Schachzug der Initiative "Aktiver Schallschutz", durch ein verändertes Anflugverfahren Teile zu entlasten und auf geringer besiedelte Gebiete zu verlagern, soll die im Positiven und Negativen betroffenen Gemeinden gegeneinander ausspielen und wird im Ergebnis dazu führen, insgesamt mehr Tag- aber vor allem auch Nachtflüge durchführen zu können. Die Piratenpartei fordert daher alle Gemeinden und Bürger auf, sich generell für eine Lärmreduzierung im gesamten Kreis einzusetzen und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Die Piratenpartei macht sich dafür stark, dass folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Simulation mit Erstellung der voraussichtlichen Lärmkarte für neue Flugrouten in der Zeit von 23 bis 5 Uhr (und erweitert von 22 bis 6 Uhr)
  • keine Ausweitung der neuer Flugrouten auf Tagesbetrieb, um Kapazitätssteigerungen  abzudecken
  • Aufrüstung des techn. Lärmschutzes aller Flugzeuge der in Frankfurt landenden Fluglinien
  • verstärkte Forschung und Entwicklung von lärmarmer Modifikationen am Flugzeug in Zusammenarbeit mit den Herstellern, auch speziell für Nachrüstlösungen
  • eingeschränktes Nachtflugverbot von 22 bis 23 Uhr und von 5 bis 6 Uhr
  • Nachtflugverbot in der Kernzeit von 23 bis 5 Uhr
  • Unterstützung der Initativen zum generellen Nachtflugverbot (u.a. Zukunft Rhein Main, Arbeitskreis Fluglärm Mainz-Lerchenberg,).
  • gemeinsames Vorgehen aller Gemeinden im Kreis, um für alle Einwohner einen Lärmschutz zu erzielen.
  • Unterstützung von Offenbach, Rüsselsheim, Neu-Isenburg, Mörfelden-Walldorf, Flörsheim und Bischofsheim durch die Kreisgemeinden bei Lärmvermeidung durch Nordwest-Landebahn

"Es ist fünf vor zwölf", teilt David Lauber, Vorstandsmitglied im Kreisverband, mit. "Wenn wir - und damit meine ich alle Gemeinden und deren Bürger - jetzt nicht aktiv werden, wird es für alle lauter!". Jeder hat die Möglichkeit sich auf einem der Infostände zu informieren und mit seiner Unterschrift dem Protest, initiiert vom Arbeitskreis Fluglärm Mainz-Lerchenberg, anzuschließen. Wer keine Zeit findet vorbeizukommen, kann die Unterschriftenliste auch auf www.kreispiraten-of.de ausdrucken und selbst auf Unterschriftenjagd gehen.

Die Infostände befinden sich in

  • Offenbach (Wilhelmsplatz) am 21.08.2010 ab 10:00 Uhr 
  • Seligenstadt (Marktplatz) am 28.08.2010 ab 10:00 Uhr

Themenabend der Piratenpartei: "Änderung der Anflugrouten im Kreis Offenbach"

Anlässlich der aktuellen Entwicklung zum Thema "Änderung der Anflugrouten" im Kreis Offenbach lädt der Kreisverband Offenbach-Land der Piratenpartei alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Themenabend nach Mühlheim am Main ein.
 
Die neuen Flugrouten sollen Mitte Dezember 2010 für die Laufzeit von einem Jahr in einen Probebetrieb gehen. Dabei werden in der Zeit von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr bis zu 35 Flüge die Anwohner im Ostkreis belasten.
 
Am Montag, den 09.08.2010, um 19:30 Uhr treffen sich hierzu Piraten und alle Interessierten in der Mühlheimer Kulturhalle "Schanz", um über die bisherigen Planungen bezüglich der Änderungen zum Anflugverfahren und die neuen Anflugrouten zu diskutieren und über weitere Schritte zu beraten.
 
"Wir laden herzlichst jeden ein, dem das Thema auf den Nägeln brennt. Die Piraten verstehen sich als Bürgerrechtspartei, und wir möchten mit diesem Themenabend dem Bürger die Chance geben, sich aktiv einzubringen und unsere Politik mitzugestalten", so Christoph Hampe, Schatzmeister im Kreisverband.
 
Eckdaten zum Themenabend
 
Thema:     "Änderung der Anflugrouten im Kreis Offenbach"
 
Kulturhalle Schanz                                              Montag, den 09.08.2010
Carl-Zeiss-Str. 6                                                      ab 19:30 Uhr
63165 Mühlheim am Main

 

Offener Brief zur Änderung der Anflugrouten an die Stadt Rodgau

Der Kreisverband Offenbach-Land der Piratenpartei richtet sich mit einem offenen Brief rund um das Planungsverfahren der veränderten Anflugrouten an Rodgaus Bürgermeister Hoffmann und die Stadtverordneten und fordert diese zu weiterem Handeln auf.
 

Sehr geehrter Herr Hoffmann,
sehr geehrte Stadtverordneten,

die Entwicklung rund um die Planung des veränderten Anflugverfahrens in der jüngsten Vergangenheit und der öffentliche Umgang des Magistrats, im Speziellen durch Bürgermeister Hoffmann, mit diesem Thema stimmt uns und die Rodgauer Bürger misstrauisch.

Rodgau und insbesondere der Ortsteil Weiskirchen sind durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der A3, eine der stärkst befahrenen Bundesautobahnen, und der Bundesstraße 45 bereits jetzt einer hohen Lärmbelästigung ausgesetzt.

Es kann nicht geduldet werden, auch nicht erstmal nur testweise, die Rodgauer Bürger einer noch höheren Belastung auszusetzen. Auch wenn mit dem Ortsteil Weiskirchen primär erstmal nur ein kleiner Teil Rodgaus direkt betroffen ist, wird die Belastung für ganz Rodgau zunehmen. Deshalb fordern wir Sie auf, sich für ALLE Bürger einzusetzen und sich mit den mitbetroffenen Nachbargemeinden Obertshausen, Hainburg, Heusenstamm und Seligenstadt zu solidarisieren und gemeinsam frühzeitig gegen eine Änderung des Anflugverfahrens vorzugehen.

Die angepriesene regionale Entlastung ist Augenwischerei und beim genaueren Hinsehen nur eine Umverteilung des Lärms auf die bisher weniger betroffenen Regionen. Gerade Rodgau mit seiner sehr guten, großstädtischen Infrastruktur und des trotzdessen ländlichen Charakters konnte in der Vergangenheit bei potentiellen Zuwanderern oft damit Punkten, eben durch Fluglärm im Vergleich zu anderen Regionen in Rhein-Main relativ wenig belastet worden zu sein. Bitte halten Sie diesen Status aufrecht und damit gesamt Rodgau für mögliche zukünftige Einwohner weiterhin attraktiv.

Eine klare Positionierung der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats gegen eine Änderung der Anflugroute sind zum Schutze der Bürger unabdingbar und bei diesem Thema längst überfällig. Sprechen Sie sich klar für die Interessen der Bürger und für ein ruhiges Rodgau aus.

Vor dem Hintergrund der frühzeitigen Abwehr von weiteren Belastungen für Rodgau fordern wir Sie, die Stadtverordneten, auf, sich wie die Städte Mainz, Flörsheim und Offenbach auch für die Aufrechterhaltung des Nachtflugverbotes einzusetzen.
Schließen Sie sich der von Bürgerinitiativen und der Bundesvereinigung gegen Fluglärm unterstützten Unterschriftensammlung des Arbeitskreises Fluglärm Mainz-Lerchenberg gegen die Änderung des Nachtflugverbots (§29b Luftverkehrsgesetz) an und setzen Sie mit Auslegung der Unterschriftslisten aktiv ein Zeichen zum Wohl der Rodgauer Bürger!

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand der Piratenpartei Offenbach-Land

Bürger entscheiden: 2. Stadtrat Michael Schüßler bleibt Rodgau erhalten

Bürger entscheiden: 2. Stadtrat Michael Schüßler bleibt Rodgau erhalten.
 
Piraten gratulieren Stadtrat SchüßlerHeute hatten die Bürgerinnen und Bürger die Zukunft Rodgaus, genauer die Entscheidung darüber ob es mit oder ohne Michael Schüßler weiter gehen soll, selbst in der Hand. Beim Bürgerentscheid durften sie heute mit "Ja" oder "Nein", für oder gegen die Abschaffung der zweiten Stadtratsstelle in Rodgau stimmen.
 
Das vorläufige Ergebnis der Wahl wurde soeben, um 18:40 Uhr, im Rodgauer Rathaus verkündet. Demnach haben 6.151 Bürger oder 65,3% mit "Ja" und 3.263 Bürger oder 34,7% mit "Nein" gestimmt. Es gab 23.599 Enthaltungen und 78 ungültige Stimmen, die Wahlbeteiligung lag somit bei 28.8%. 
Damit wird Michael Schüßler eine weitere Amtszeit ermöglicht.
 
Der Kreisverband der Piratenpartei Offenbach-Land begrüßt die Entscheidung der Wähler über den Erhalt des zweiten Stadrats Michael Schüßler in Rodgau.
 
"Die Rodgauer haben ihrer Stimme Ausdruck verliehen. Die geringe Wahlbeteiligung zeigt, wie erschüttert mittlerweile das Vertrauen in die Politik geworden ist. Umso wichtiger war es, dass Micheal Schüßler im Amt bestätigt wurde", so Christoph Hampe, Schatzmeister im Kreisverband.  
 
Wir erwarten, dass die Kooperation nun den zweiten Schritt umsetzt und eine der hauptamtlichen Stadtratsstellen ab 2012 streicht.
 
Die Piratenpartei begrüßt das Instrument des Bürgerentscheids und bedauert die geringe Wahlbeteiligung in Rodgau, sowie das verlorene Vertrauen in die Politik.
Die Piraten rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf - gerade bei Bürgerentscheiden - von Ihrem Wahlrecht zukünftig mehr Gebrauch zu machen.
 
Wie auch beim knappen Ergebnis der Stichwahl zum Bürgermeister zeigt sich, dass jede Stimme zählt und dass Demokratie das Engagement aller fordert.

Piratenpartei empfiehlt den Erhalt des 2. Stadtrats in Rodgau

Kooperation PlakatAm kommenden Sonntag, den 04.07.2010, findet in Rodgau der Bürgerentscheid über die Abschaffung der Stelle des zweiten Stadtrates statt.
 
Die Piratenpartei Offenbach-Land begrüßt das Instrument des Bürgerbegehrens und ruft alle Rodgauer dazu auf, von diesem Mittel der Demokratie Gebrauch zu machen. Als Votum legt der Kreisverband den Bürgern nahe für den Erhalt des 2. Stadtrats - also mit "NEIN" beim Bürgerentscheid - zustimmen.
 
Diese Empfehlung trifft der Kreisverband unter der Bedingung, dass die Kooperation ihr Versprechen aus dem kürzlich veröffentlichten "offenen Brief" einhält und nach der Wiederwahl Schüßlers die zweite Stadtratsstelle einspart.
 
Es muss endlich Kontinuität und Ruhe in das Rathaus einziehen um Rodgau für die Zukunft fit zu machen. Das Vertrauensverhältnis zwischen den Beteiligten im Magistrat und der erste Stadträtin Hildegard Ripper ist durch den Akteneinsichtausschuss, wie auch durch das Disziplinarverfahren, stark gestört.
 
"Wir empfehlen daher für den Erhalt der zweiten Stadtratsstelle zu stimmen", sagt Kai Möller, stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband. "Die Müllproblematik habe verdeutlicht, dass wir mit Ripper allein in Rodgau nicht glücklich werden."
 
Natürlich kostet das die Stadt Rodgau, die mit 30 Millionen Euro verschuldet ist, zusätzlich Geld. Die Piratenpartei ist allerdings der Meinung, dass eine kompetent und effizient arbeitende Verwaltung der Stadt letztendlich Geld einspart und die positive Entwicklung Rodgaus beschleunigt.
 
Eine Abschaffung der beiden hauptamtlichen Stadtratsstellen wie sie von „Zusammen mit Bürgern“ gefordert wird, sieht die Piratenpartei kritisch. "Rodgau ist - als größte Gemeinde im Kreis - zu groß um nur von ehrenamtlichen Stadträten vertreten zu werden, vielmehr sollte man die Sinnhaftigkeit der Ortsbeiräte nocheinmal hinterfragen", so Christoph Hampe, Schatzmeister im Kreisverband.
 
Sorgen Sie dafür, dass im Magistrat wieder Frieden einkehrt! Nehme Sie Ihre Pflicht als Bürger in einer Demokratie wahr und gehen am 04.07.2010 an die Wahlurne!

AdACTADay am 26.06.2010 mit Infoständen

Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt. Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben. Die Auswirkungen werden uns alle betreffen.

Was ist ACTA?
Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement». Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Kreisverband der Piratenpartei im Offenbacher Land schliesst sich der bundesweiten Aktion zum AdACTA-Day an und informiert am 26.06.2010 auf Infoständen in Offenbach-Stadt und auf dem Markt in Neu-Isenburg über ACTA und dessen Auswirkungen.
Start der Infostände ist jeweils 10:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nähere Informationen zu ACTA gibt es auch hier: http://stopp-acta.info/
 

Waldfest der Piratenpartei Offenbach-Land

Zum kommenden Samstag, dem 19.06.2010, lädt der Kreisverband Offenbach-Land der Piratenpartei zu  einem Waldfest in der Waldfreizeitanlage in Rodgau-Jügesheim ein.

Ab 15:00 Uhr freuen sich die PIRATEN auf interessante Gespräche bei hoffentlich sonnigem Wetter bei Speis und Trank. Neben einer Menge Spaß bietet sich vor allem auch die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über die Piraten zu informieren und sich zu den kommenden Kommunalwahlen 2011 einzubringen.

Für GEMA-freie unter Creative-Commons lizensierte Musik ist gesorgt und für die Kids steht der anliegende Abenteuerspielplatz offen, um sich auszutoben.

Die Piratenpartei setzt sich unter anderem für direktere Demokratie und Mitbestimmung ein und möchte alle dazu aufrufen, sich über die kommenden Kommunalwahlen zu informieren und eine moderne Politik
mitzugestalten.

Wir freuen uns auf Euer Kommen! :)

 

 

Mehr Transparenz im Rodgauer Stadtparlament!

Aufgrund der vergangenen Entscheidungen und der unübersichtlichen Situation um die Müllgebühren in Rodgau fordert die Piratenpartei Offenbach-Land alle Stadtverordnete dazu auf, den Bürgern in Zukunft mehr Einsicht in ihre Arbeit zu gewähren.
 
Das Vorenthalten von Informationen, wie in dieser Situation, verhindert eine objektive Beurteilung der getroffenen und zu treffenden Entscheidungen innerhalb der Bevölkerung. Durch die unsicheren Berechnungsgrundlagen von TIM Consult ist der Schritt der Kooperation, eine Neukalkulation zu beantragen, durchaus nachvollziehbar und berechtigt.

Die CDU hatte in der Stadtverordnetenversammlung am 22.02.2010 die Möglichkeit, die Müllgebührenverordnung zu verabschieden. Statt ihre Verantwortung wahrzunehmen, hat die CDU durch ihr Abstimmungsverhalten maßgeblich zur Eskalation und zur derzeitigen Situation beigetragen.

Anforderungen und Ausschreibungsverfahren für das neue Beratungsunternehmen sollten öffentlich bekannt gemacht werden, um den gesamten Prozess auch für die Rodgauer Bürger nachvollziehbar zu gestalten.

Für die Neukalkulation der Müllgebühren fordert die Piratenpartei von Stadträtin Hildegard Ripper, sowie von allen Stadtverordneten, eine transparente Vorgehensweise. So könnte beispielsweise in regelmäßigen Abständen von einer Woche ein Ergebnisbericht des aktuellen Stands der Gebührenkalkulation veröffentlicht werden. Bürgermeister Alois Schwab muss, wie auch sein Amtsnachfolger Jürgen Hofmann, eng mit Frau Ripper zusammenarbeiten und mit Ihr regelmäßig den aktuellen Sachstand abgleichen.

Um die Kostenentwicklung in Grenzen zu halten und eine möglichst frühzeitige Entscheidungsgrundlage zu haben ist es an der Zeit, dass alle Fraktionen ihre eigenen Interessen hinten anstellen und endlich anfangen zusammenzuarbeiten.

Erfolgreicher Kreisparteitag 2010 der Piratenpartei

Am vergangenen Samstag begrüßte der Kreisverband Offenbach-Land der Piratenpartei Deutschland seine Mitglieder und alle Interessierten zu seinem jährlichen, ordentlichen Kreisparteitag im Bürgerhaus Rodgau Nieder-Roden.
 
Auf der Kreismitgliederversammlung wurde der Grundstein für die Kommunalwahl 2011 gelegt. Bis zum kommenden Herbst soll das Wahlprogramm für den Kreis Offenbach erstellt werden. Die Piraten werden dabei mit einer eigenen Liste für den Kreistag kandidieren. Über das Wahlprogramm sowie die Wahl der Listenkandidaten wird auf einem außerordentlichen Parteitag im Herbst/Winter 2010 entschieden.

Der
Vorsitzende Eduard Baumann betonte, dass die Kommunalwahl die erste Feuerprobe für den Kreisverband sein wird. Bei einem ähnlich guten Wahlergebnis wie bei der Bundestagswahl 2009 stehen die Chancen gut, mit einer eigenen Fraktion in den Kreistag einziehen zu können.
 
Vom Kreisparteitag beschlossene wichtige Änderungen an der Satzung ermöglichen den Mitgliedern u. a. eine größere Mitbestimmung und mehr Flexibilität in der Arbeit des Kreisverbandes. So findet die Vorstandssitzung nun einmal im Monat flexibel auf einem der vier angebotenen Stammtische im Kreis Offenbach statt und kann nun bei Bedarf auch kurzfristiger einberufen werden. Ebenso wurde die Unterstützerquote zu Satzungsänderungsanträgen gesenkt, um dem Prinzip der basisdemokratischen Parteiarbeit noch gerechter zu werden.
Zusätzlich wurde das Selbstverständnis der Piratenpartei über Transparenz in der Politik gestärkt, indem nun Gäste auf Mitgliederversammlungen grundsätzlich zugelassen und ausdrücklich erwünscht sind.
 
Um den bürgerrechtlichen Charakter der Partei zu unterstreichen, wurde der Standpunkt der Piratenpartei Offenbach-Land gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass jeglicher Art noch einmal bekräftigt.
Damit wurde auch beschlossen, zukünftig
andere Organisationen und Parteien bei der Organisation von Aktionen gegen Rassismus und Intoleranz tatkräftig zu unterstützen.
 
In der einzigen Personenwahl wurde Uwe Löfflat aus Rodgau als zweiter Rechnungsprüfer des Kreisverbandes gewählt.
Er löst den bisherigen zweiten Rechnungsprüfer in seinem Amt ab.
 
Als letzter Punkt stand der Bericht über die vorangegangene Prüfung des Rechenschaftsberichts durch die Rechnungsprüfer und die Entlastung des Schatzmeisters auf der Tagesordnung. Der Kreisparteitag folgte der Empfehlung der Rechnungsprüfer und stimmte einer Entlastung zu. 
 
Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte noch ein gemütlicher Abend mit einem durch Mitglieder selbst erstellten "Piratenpartei-Jeopardy" und geselligem Beisammensein bei Speis und Trank. Ein großes Dankeschön geht an alle interessierten Gäste, Unterstützer und Mitglieder für ihr Kommen, ebenso an die vielen helfenden Hände, die diesen Tag haben reibungslos ablaufen lassen.
 
Der Kreisverband Offenbach-Land ist seit seiner Gründung im September 2009 auf 61 Mitglieder gewachsen und bildet somit den zweitgrößten Kreisverband der Piratenpartei in Hessen. Für die Zukunft plant der Kreisverband bis zur Kommunalwahl einen Mitgliederzuwachs auf 80  Mitglieder und die Gründung des ersten Ortsverbandes im Kreis Offenbach  bis 2012. Zusätzlich sollen durch weitere Infostände und Aktionen die Ziele und der Bekanntheitsgrad der Piratenpartei bei den Bürgerinnen und Bürgern gesteigert werden.
 
Der Kreisverband freut sich auf ein aussichtsreiches Jahr 2010 und heißt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich auf einem ihrer Stammtische in Rodgau, Langen, Mühlheim und Seligenstadt willkommen!

Piratenpartei lädt ein zum ordentlichen Kreisparteitag 2010

Am kommenden Samstag, dem 13.03.2010, lädt der Kreisverband Offenbach-Land
der Piratenpartei Deutschland alle Mitglieder, die Presse und interessierten
Bürgerinnen und Bürger zum ordentlichen Kreisparteitag 2010 ein.
 
Beginn der öffentlichen Mitgliederversammlung ist 14:30 Uhr im Bürgerhaus 
Rodgau Nieder-Roden. Neben dem Rechenschaftsbericht des Kreisvorstandes stehen 
verschiedene Satzungsänderungs- und Sachanträge zur Debatte, über die alle 
Mitglieder des Kreisverbandes abstimmen werden.
 
Ort:                                        Zeit:
    Bürgerhaus Nieder-Roden            13.03.2010 - 14:30 Uhr
    Römerstraße 15
    63110 Rodgau
 
Hier bietet sich für jeden Bürger die Gelegenheit, sich selbst ein Bild über die Arbeit
und des Wachstums der Piratenpartei im Landkreis Offenbach zu machen.
 
Weitere Informationen finden Sie hier.
 
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