Der Wolf im Schafspelz – AfD zeigt in Dietzenbach ihr wahres Gesicht

Stellungnahme zu den Ereignissen bei der Lesung der Alternative für Deutschland mit Referent Udo Ulfkotte am 27.03.2015 in Dietzenbach

Während die Bundesebene der AfD, vertreten durch Frau Petrie und Herrn Lucke, gebetsmühlenartig wiederholen man sei nicht nationalistisch veranlagt, zeigen die verschiedenen lokalen Gruppierungen nicht nur in den Ost-Deutschen Bundesländern langsam ihr wahres Gesicht.

 

Bei der Veranstaltung der Alternative für Deutschland wurde der rechte Verschwörungstheoretiker „Udo Ulfkotte“ eingeladen und sollte vor einer öffentlichen Gruppe über die Themen „Islam“ und „Einwanderung“ referieren. Die anwesenden AFD Mitglieder lauschten Schulter an Schulter gemeinsam mit den rechtsgesinnten Funktionären der NPD, unter anderem Stefan Jagsch und Daniel Lachmann, den Worten von Ulfkotte.

Zum Glück waren dies nicht die einzigen Zuhörer an diesem Abend, es hatten sich unter anderem Mitglieder der Jusos und parteiunabhängige Aktivisten unter die Gruppe gemischt.

„Die PIRATEN Kreis Offenbach begrüßen ausdrücklich die kreative Art und Weise der Aktivisten diese rechtspopulistische Veranstaltung zu stören und rufen alle demokratieliebenden Menschen dazu auf sich im Wiederholungsfall daran zu beteiligen und ganz klar zu zeigen: rechtes Gedankengut und Ausländerfeindlichkeit hat keinen Platz im Kreis Offenbach!“ teilt Christoph Hampe, Fraktionsvorsitzender der PIRATEN im Kreistag mit.

Anstatt auf die kreative Kritik der Aktivisten kreativ zu reagieren entschied man sich auf Seiten der Veranstalter und Referenten mit Gewalt dagegen zuhalten. In diesem Zusammenhang wurde ein 15-Jähriger von Ulfkott und den NPD Funktionären umringt und gegen die Wand gehauen und dabei leicht verletzt.

Die PIRATEN lehnen jegliche körperliche Gewalt im politischen Diskurs ab und fordern Herrn Rankl auf sich klar zu den Vorfällen und der Rolle der AFD in diesem Zusammenhang zu äußern und zu distanzieren.

„Mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl ist es an der Zeit Ihren vermeintlichen Wählerinnen und Wählern reinen Wein einzuschenken Herr Rankl und klar zusagen: ja, wir die AFD stehen zu rechtspopulistischen Äußerungen und sympathisieren mit der NPD und ihrer Mitglieder“, so Hampe.

In kleiner Öffentlichkeit stellt dies für Herrn Rankl ja scheinbar bereits jetzt kein Problem dar. Einem Aktivisten wurde von ihm persönlich mit Blick auf dessen Hautfarbe der Zugang mit den Worten: „Sie sind ganz bestimmt kein AFD-Mitglied“ verweigert.

„Wir, die Piraten, stehen für eine offene, freie und tolerante Gesellschaft und unterstützen ausdrücklich ein multikulturelles Miteinander. Rassistische Hetze wie durch die AFD betrieben, die auch kein Halt vor gewalttätigen Übergriffen macht, lehnen wir klar ab", erklärt Hampe abschließend.

Kommentare

Als Nichtwähler frage ich mich: Seid ihr noch ganz dicht?

So einen tendenziösen Artikel hätte dem Schickelgruber sicher gefallen. UNWÄHLBAR!

Nord-k(o)rea_tief

Herr Hampe, waren Sie am Freitag Abend persönlich bei der Veranstaltung anwesend oder haben Sie, wie die Frankfurter Buntschau und andere bei indymedia abgeschrieben?

Als politisch neutraler Beobachter war ich live dabei und habe mir ein objektives Bild machen können, von wem Provokationen und Gewalt ausgingen.

https://de-de.facebook.com/AfD.OfL/posts/933541133358028:0

Das Recht der freien Meinung gilt für andere Menschen genau so lange wie diese deckungsgleich mit derer ist, welche die rote Front vertritt.

kreativ?

Nein, so geht das nicht. Ihr könnt nicht die Leute provozieren und wenn die sich wehren sich noch als Opfer produzieren.

Was ist das für eine Masche?

Ihr nehmt Leuten das Recht zu Reden und ihr nehmt anderen Leuten das Recht zuzuhören. Das ist undemokratisch!

Dafür bin ich nicht Pirat geworden.

LG Markus